Jacobskraut im Niebüller Stadtgebiet

JakobskreutzkrautIm Niebüller Stadtgebiet will die CDU Fraktion am 12.07. 2019 ab 14:00 Uhr wieder gegen das Jakobskreuzkraut vorgehen.
In einer gemeinsamen Aktion der CDU Fraktion Niebüll und des CDU Ortsverbandes Niebüll das Jakobs-Kreuzkraut Im Niebüller Stadtgebiet entfernt werden.
Im Stadtgebiet hat sich das Jakobskreuzkraut seit einigen Jahren enorm auf Weiden, an Wegrändern und an Bahnböschungen usw. ausgebreitet. Die Mitglieder der CDU Fraktion Niebüll und des CDU Ortsverbandes bemühen sich schon seit Jahren, auf die Gefahren durch Jakobskreuzkraut hinzuweisen und eine Entfernung zu veranlassen.

Es ist teilweise giftig für Haus- und Nutztiere.
Jakobs-Kreuzkraut ist stark giftig für Pferde und Rinder und etwas weniger giftig für Schafe und Ziegen. Auf der Weide wird Jakobs-Kreuzkraut teilweise gefressen, hier vor allem Pflanzen im Rosettenstadium und durch junge Tiere. Die Bitterstoffe bilden sich erst in der aufwachsenden Pflanze und werden deshalb von erfahrenen Tieren oft gemieden, dieses gewährt jedoch keinen hinreichenden Schutz. Das Gift (Pyrrolizidinalkaloide) bleibt in konserviertem Futter wie Heu oder Silage erhalten, während die Bitterstoffe abgebaut werden und so wird auch das Jakobs-Kreuzkraut gern gefressen. Selbst die Aufnahme von geringen Gift-Mengen über eine lange Zeit ist sehr gefährlich, da es nicht im Organismus abgebaut werden kann und letztendlich lebensbedrohlich für die Tiere ist.
Das Jakobs-Kreuzkraut hat ein hohes Vermehrungspotential, jede Pflanze kann bis zu 150.000 Samen bilden, die mit dem Wind verbreitet werden. Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume empfiehlt verstärkt die Entfernung nach den Giftfunden im Honig.

Die CDU Niebüll bittet deshalb, Vorkommen vor der Samenreife und einer weiteren Verbreitung möglichst umgehend zu entfernen. Die Pflanzen sollten wg. der Giftstoffe und Samen nicht auf dem Kompost oder in der Biotonne sondern über den Hausmüll entsorgt werden.

Weitere Informationen erhalten sie in einem kurzem Flyer und einer ausführlichen Broschüre des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holsteins über folgende links:

http://www.umweltdaten.landsh.de/nuis/upool/gesamt/wildpflanzen/senecio.pdf
http://www.umweltdaten.landsh.de/nuis/upool/gesamt/wildpflanzen/flyer_senecio.pdf

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